songs

Die Ideen der einzelnen Songs entwickelt Jörg dank der vielfältigen Möglichkeiten des Homerecordings. Die fertigen Songs entstehen letztlich im Bandkontext:

 

Ideas of March:  Die Idee hinter dem Song war einen Opener zu schaffen. Weder schnell noch schwer vom Ablauf (Ulli muss erst warm werden :-)) Der Song basiert auf A (harmonisch moll/Ionisch/mixolydisch) in moderatem Tempo.

Die Rhytmussgitarren wurden mit der Hamer (links) und der FP 77(rechts) eingespielt. Thema und Intro sind oktaviert gespielt, Der zweite Teil des Solos ist ein  First Take…Ich hatte viel Spaß beim Raushören…

Das Intro von Dorian Tea entstand April 2006 vollständig auf dem Papier, dass ich leider in Ermangelung einer „ruhigen Hand“ mit Earl Grey Tee übergoss… Damit war klar:  Ich trinke wieder Kaffee und der Songname…

Während der Proben wurde das Arrangement ein paar Mal geändert, alles akribisch von Gotti „schwarz auf weiß“ festgehalten. Die dynamische Variation des Themas in der letzten Strophe, gab dem Song das Sahnehäubchen.

 

Mystical D entstand beim Experimentieren mit Pedal-Tonlicks und Akkorden die alle – OH Wunder – ein d enthielten. Das Outrosolo wurde im Beisein des kritischen Marcus komplett improvisiert („spiel mal mehr Melodie und weniger Töne…“)

 

Walk to Jericho“ –  der Namensgeber war Marcus – entstand während des Gitarrenunterrichtes im Zuge eines modalen Ansatzes über C. Das WAH wurde im Nachgang aus der Effektsektion von Sonar beigefügt, gleiches gilt für die Effekte (Delay und Chorus)

 

It´s done war eine wirklich schwere Geburt. Dieser Song hat richtig Nerven gekostet– daher der Name, ich war froh als ich das Ergebnis hörte. Die Grundidee lieferte ein Takt unseres ehemaligen Drummer Josh, der einen solchen Takt bei einer Jam-Session der Band Discover spielte- Ulli war in der Formation der Sänger, Gotti am Bass. Die Chords habe ich von der Zwei-Minuten-Session übernommen. Als Gitarre kam nur die JEM VWH1 zum Einsatz. Live kommt das Whammy und Harmony (Quarte und Quinte) zum Einsatz.

 

For you war ein Song für meine „Bessere Hälfte“ der während eines Kurzurlaubs (so was soll vorkommen) entstand- in der Rohfassung auf einer Akustikgitarre. Die Leads mit Wah wurden nachträglich zu dem Rhytmustrack eingespielt.

 

Just fun – der Name war Programm. Die Idee entstand während einer JAM-Session mit Peter und Nico auf Akustikgitarren (und jeder Menge Bier…) Basierend auf einer A Kadenz mit Ya-Ya-Effekt- JUST FUN.

 

Black Light basiert auf einem 24 taktigem  Blues Schema in E. Die Idee zum Titel und Intro lieferte „Black night“ von Deep Purple, „I just did it my way…“. Am Bass ist Gotti zu hören, die Gitarren habe ich gedoppelt und nach links und rechts gepannt — deutlich zu hören u.a. bei der Divebomb am Ende, mir gefiel´s.

 

Lost Reason entstand in Kooperation mit Christian S. der die Idee zum Pianoriff initiierte. Der Titel resultierte aus der tiefen Erkenntnis dass manche Automatismen ablaufen, ohne bekannten Grund…

 

Fresh Lemon ist eine Speedmetalnummer und eine Danksagung an eine Biersorte auf die ich bei meinen Streifzügen durch die Läden eines der Brüder A stieß. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal Bier trinke bei dem das Pfand teuer ist als der Inhalt… Aber kalt konnte man das Zeug tatsächlich trinken. Beim Genuss dieses Bieres ist folgende Melodie entstanden. Sie trägt den Namen des Bieres: FRESH LEMON.

 

Oriental Figure: Die Rhytmusfigur war ursprünglich die Basis für einen Heavy-Metal-Song. Die Idee des Themas ist beim Jammen über dem Grundgroove entstanden. Das Solo ist ein kompletter First-Take– es hat mich Stunden gekostet herauszuhören, was ich gespielt habe, but i liked it…

 

Somewhere else:  Die Grundidee zu Somewhere lieferte ein einfaches aus der Stakkatogitarre bestehendes Playback in D mit dem ich das 6/4 tel Feeling übte.  Das Thema ergab sich komplett beim Jammen. Die zweite Rhytmusfigure und das Tapping-Lick ist ein Tribute to Joe S. (der Mann mit 4 Bodyguards…- but he´s still unbelieveable)

 

Sweet Moment entwickelte sich aus einer Idee in E lydisch während des täglichen Duddelns mit einer nicht ganz so alten US Strat und einem Fenderamp. Bei den Proben wurde der ursprünglich in Half-time gespielte Refrain feelingmäßig gepushed. Marcus machte aus den drei Rhytmusgitarren eine kompakte Linie, problematisch war die unterschiedlichen Dynamikpassagen in den Griff zu bekommen…

 

Magic groove thing: entstand an einem Sonntag Morgen nach einem Double T-Gig im Westend– auf der Rückfahrt von Bo-WAT hörte ich im Auto einen Song von M. Eklundh auf einem VA Sampler, dort war so ein Groove oder das was ich davon extrahierte zu hören… Das Intro- war eine Fingerübung in G– und ich dache „es wäre schade es nicht zu verwenden“ Das Intro war in der Urfassung clean…

 

The other side – Ulli´s Liebling- durchlief mehrere Entwicklungsstufen- die erste Version war komplett ohne das Keyboardintro und ohne die Akustikgitarre oder Rhytmusgitarre. Diese kamen später beim Proben dazu um mehr Druck aufzubauen. Die erste Version war Namenspate, da sich beim Durchhören eine andere „dunkle Seite“ offenbarte…- diese ist in der Endfassung aber noch wesentlich deutlicher spürbar.

 

Tender ist eine Ballade, die 2007 in der Urfassung mit dem Triamp (H&K) über den Line-out im Schlafzimmer aufgenommen wurde. Die Rhytmusgitarre wurde nachträglich aufgenommen über den Behringer V-amp (inkl. der Effekte).